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Kultur und Gesellschaft Wissenschaft und Ethik

Bald ist sie da: Die eigene Wasserstoff-Tankstelle

Der Wasserstoff vor der Haustüre sorgt für unabhängiges Tanken

Wenn ein Tank für die bevorstehende Fahrt nicht ausreichend voll ist, dann ist die Fahrt zu einer öffentlichen Tankstelle meist zu spät, um in Ruhe zu tanken. Mit der geräuscharmen Tankstelle H24U der Messer Schweiz AG kann ein Besitzer vor der eigenen Haustür rund um die Uhr tanken, ohne Nachbarn zu stören. In nur fünf Minuten ist das Wasserstoff-Fahrzeug vollgetankt und man kann sofort losfahren.

Der Tankschlauch befindet sich sabotagesicher im Bediengehäuse und wird erst bei Anmeldung durch Öffnen der Rückwand freigegeben. Beim Tankvorgang wird man über ein Panel mit Touch-Display sicher geführt und die Helligkeit lässt sich an die Lichtverhältnisse anpassen. Deshalb kommt es auch im Nachtmodus nicht zur Störung der Nachbarschaft. Auch das Tanken erfolgt ohne Geräuschentwicklung und Vibrationen und vermeidet so eine Lärmbelästigung in der Umgebung. Daher lässt sich die H24U-Tankstelle auch in Wohngebieten einsetzen. Während des Tankvorgangs sieht man die Daten der Tankstelle und des Fahrzeugs wie Füllstände, Durchfluss, getankte Menge und geschätzte Fülldauer.

Für den Fall, dass weitere Nutzer zugelassen werden sollen, können
diese über einen QR-Code der H24U App gescannt und automatisch abgerechnet werden. Andere übliche bargeldlose Zahlmethoden sind ebenfalls möglich. Sämtliche Abrechnungen und Nutzungsvorgänge lassen sich auf dem User-Account datenschutzkonform verfolgen. Hierbei entscheidet der Besitzer, wann und wie die Tankstelle zur Verfügung gestellt wird. Ohne bewegliche Teile ist die Tankanlage wartungsfrei und im Problemfall ist der Messer-Support erreichbar. Nach einer einmaligen Investition braucht man sich keine Gedanken mehr über die Kosten zu machen. Fremdnutzer beschleunigen zudem die Rückzahlung ihrer Investition. Mit dieser Technologie bezieht man nach relativ kurzer Zeit den Treibstoff praktisch kostenlos und schützt dabei noch unseren Planeten.

Elektrolyse von H₂O und Verdichtung von H₂

Funktionsprinzip der autarken Wasserstofftankstelle H24U
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Hat Depression mit Stoffwechsel der Hirnzellen zu tun?

Neue Verbindung stimuliert Gehirnzellen und reduziert Depressionen

The Federation of European Neuroscience Societies has appointed EPFL Professor Carmen Sandi as its President

Chronischer Stress kann eine Hauptursache für Depressionen sein. Der genaue Mechanismus dafür ist nicht klar, aber das fehlende Glied könnte in den Stoffwechselprozessen der Gehirnzellen liegen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass Stress die Energiereserven des Gehirns erschöpft – und damit den Weg für eine Depression ebnet. Dies impliziert, dass die Störung durch Umkehrung des Prozesses und Stimulierung des Gehirnstoffwechsels behandelt werden könnte. Neurobiologen an der ETH Lausanne (EPFL) testeten diese Theorie an Labormäusen und stellten fest, dass gestresste Mäuse eine Ergänzung erhalten, die Acetyl-L-Carnitin – eine Verbindung, von der bekannt ist, dass sie den Zellstoffwechsel anregt – gegen Depressionssymptome wirkt. Die Ergebnisse der Wissenschaftler wurden soeben in eLife veröffentlicht.

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World Economic Forum 2020 in Davos

Nachhaltigkeit mit Maß: 18 Fabriken revolutionieren Zukunft von Industry 4.0

  • 18 Fabriken schließen sich dem Global Lighthouse Network des Weltwirtschaftsforums an, um die Technologien der vierten industriellen Revolution anzuwenden.
  • Beispiele hierfür sind skalierbare digitale Plattformen, um die gesamte Wertschöpfungskette von Lieferanten zu Kunden zu verbinden, und Prognosemodelle für maschinelles Lernen, die über das gesamte Produktionsnetzwerk skaliert sind
  • In einem neuen Bericht werden Einblicke in die Förderung von Innovation, digitaler Transformation und Skalierung sowie in die Unterstützung von Nachhaltigkeits- und Weiterbildungsbemühungen gegeben
  • Lesen Sie hier den vollständigen Bericht (PDF in Englisch).
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Consumer Electronics Show 2020 Las Vegas

Die Messe für Unterhaltungselektronik fand vom 7. bis 10. Januar 2020 in Las Vegas statt

Die CES® 2020 eröffnete am 7. Januar und stellt die nächste Generation von Innovationen vor, die die Industrie neu definieren, Arbeitsplätze schaffen und viele gesellschaftliche Herausforderungen lösen werden. Mit mehr als 4400 ausstellenden Unternehmen, darunter 1200 Start-ups, bietet sie die neuesten Transformationstechnologien, darunter 5G, Künstliche Intelligenz, Fahrzeugtechnologie, digitale Gesundheit und mehr. Die CES 2020 ist Eigentum der Consumer Technology Association (CTA) ® und wird bis Freitag, den 10. Januar in Las Vegas, Nevada, durchgeführt.

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Lkw fängt sein CO₂ ab und reduziert Emission bis zu 90%

Patent für Forscher der ETH Lausanne, um CO₂ von Lkw abzufangen und umzuwandeln

Lkw mit CO₂ Auffangvorrichtung auf dem Dach

Forscher an der ETH Lausanne, EPFL, haben ein neues Konzept patentiert, mit dem die CO₂-Emissionen von Lastwagen um fast 90% gesenkt werden könnten. Dabei wird CO₂ im Abgassystem aufgefangen, in eine Flüssigkeit umgewandelt und im Fahrzeug gespeichert. Das flüssige CO₂ wird dann an eine Tankstelle geliefert und dort mithilfe erneuerbarer Energien wieder in Kraftstoff umgewandelt.

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Wahrscheinlichkeit für E-Auto steigt und steigt

Elektromobilität mit Vorbehalt vom Nischen- zum Massenmarkt

© gfs.bern, TCS-Barometer E-Mobilität, Oktober 2019, (N = 1001)

Die Elektromobilität ist im Trend. Die Technologie entwickelt sich langsam vom Nischenmarkt zum Massenmarkt und ist dennoch mit grossen Vorbehalten konfrontiert. Der TCS hat zusammen mit dem Umfrageinstitut gfs.bern eine repräsentative Umfrage zur Elektromobilität lanciert. Der TCS-Barometer zur E-Mobilität gibt nun erstmals Antworten zur Haltung der Schweizer Bevölkerung gegenüber der Elektromobilität und zeigt Ängste und Erwartungen auf.

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Kultur und Gesellschaft Wissenschaft und Ethik

Welches Auto verursacht mehr Treibhausgas: elektrisch oder fossil?

Life Cycle Assessment (LCA) misst Treibhausgas von Herstellung über Nutzung bis Entsorgung

Die Lebenszyklusanalyse vergleicht Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen mit verschiedenen Antriebstechnologien – sowohl mit aktuellen wie mit zukünftigen Zahlen

Sind Elektroautos generell klimafreundlicher? Eine Frage, die regelmässig gestellt wird und bislang nicht eindeutig beantwortet werden konnte. Ein Experten-Tool von mehreren Automobilclubs gibt dazu nun erstmals hilfreiche Angaben. Die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment – LCA) zeigt, wie viel Treibhausgas ein Fahrzeug von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung verursacht. Für Elektroautos ist dabei in erster Linie der Strommix im Nutzungsland entscheidend. Der Internationale Automobilverband FIA hat zusammen mit mehreren Automobilclubs und der Joanneum Research Forschungsgesellschaft die Life Cycle Assessment Analyse entwickelt. Der TCS hat dieses Expertentool an die Schweizer Gegebenheiten beim Strommix adaptiert und die Erkenntnisse auf seiner Webseite der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Tool ermöglicht es Konsumenten, sich vor dem Kauf eines Fahrzeuges über die Ökobilanz der verschiedenen Antriebsarten zu informieren.

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Moderne Elektro-Flitzer für mehr Moblität in der Stadt

eTrottinettes zum Mieten kurven bereits in Basel, Zürich und Winterthur

In verschiedenen Schweizer Städten sind die Miet-Trotinettes auf dem Vormarsch. Das Konzept der modernen Elektro-Flitzer: App des Anbieters auf das Telefon laden, anmelden, E-Trotti entsperren und losfahren. In Zürich, Basel und Winterthur kurven sie bereits herum. Andere Städte ziehen wohl bald nach. Für den TCS der richtige Zeitpunkt die E-Flitzer der fünf bisher auf dem Schweizer Markt vertretenen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten.

Der TCS hat das Gesamtkonzept und die Fahrzeuge der Anbieter Circ, Lime, Tier, Bird und Voi in den drei Schweizer Städten Basel, Zürich und Winterthur auf Herz und Nieren geprüft. Der umfangreiche Stichproben-Test beurteilt anhand von über 20 Kriterien die Sicherheit der E-Flitzer, deren Zustand und Fahrbarkeit wie auch die Funktionalität der jeweiligen Apps. Ebenso wurden die Preise verglichen und die Frage geklärt, ob die modernen E-Flitzer eine echte Alternative zu den bestehenden Verkehrsmöglichkeiten bieten. Alle fünf Angebote wurden abschliessend mit einer Skala von 1 (nicht empfehlenswert) bis 5 (hervorragend) Sternen bewertet.

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Welches Auto eignet sich für den Transport mehrerer Kinder?

Im TCS-Test 2019: 18 Kompaktwagen, Kombis und SUV

www.tcs.ch

Nicht jeder Kindersitz passt in jedes Auto. Deshalb hat der TCS auch dieses Jahr wieder verschiedene Familienautos auf ihre Kindertransportfreundlichkeit untersucht. Unter die Lupe genommen wurden 18 Kompaktwagen, Kombis und SUV im Preissegment bis rund 50´000 CHF. Lediglich bei vier davon liessen sich im Fond drei Kindersitze installieren. Wie viele Kinder gleichzeitig in einem Fahrzeug transportiert werden können und wie einfach die Installation eines Kindersitzes ist, wird aus dem Prospekt nicht ersichtlich. Der TCS testet deshalb in regelmässigem Abstand verschiedene Familienfahrzeuge auf ihre Kindertransportfreundlichkeit. Mit dem diesjährigen Test durchliefen bereits 165 Fahrzeuge diese Testserie.

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TCS Elektro-Roller-Test 2019

Roller Kat. A1 45 km/h: Niu N1S, Torrot Muvi, Kumpan 1954 Ri, Vespa Elettrica

Kumpan 1954 Ri

Die Elektromobilität ist weiter auf dem Vormarsch. Nach dem Siegeszug der E-Bikes und Elektroautos, geht der Trend nun in Richtung E-Roller. Vier in der Schweiz erhältliche Elektroroller Modelle hat der TCS genauer unter die Lupe genommen. Die getesteten E-Roller (Vespa Elettrica, Niu N1S, Torrot Muvi und Kumpan 1954 Ri) gehören aktuell in die Kategorie A1 und weisen eine maximale Geschwindigkeit von 45 km/h auf. Dank einer Gesetzesanpassung dürfen diese Roller ab 2021 bereits ab 15 Jahren und nicht wie heute 16 Jahren gefahren werden und gehören dann zur Kategorie AM. Die Elektroroller wurden vom TCS in Zusammenarbeit mit dem ADAC auf Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften überprüft. Dabei zeigten sich neben dem Preis unter anderem wesentliche Unterschiede in Bezug auf Licht, Ladezeit, Akku und Reichweite.