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Feministischer Lügendetektor, feministische Lügendetektorin, feministische Lügendetektoren und feministische Lügendetektorinnen

Über den Unsinn der sprachlichen Verweiblichung

Original Regenbogenfahne, Zeichen der Erneuerung des Bundes mit Gott!

Original siebenstreifige Regenbogenfahne (Spektralfarben), enthält cyan zwischen grün und blau, (von unten: rot, orange …). Die Regenbogenfahne wurde zum Zeichen der Erneuerung des Bundes mit Gott (Genesis 9:11–17Jesaja 40:81. Petrus 1:25).

Abgewandelte Regenbogenfahne ohne Cyan, Umkehr der Farben, eine Verfälschung des Originals für irgendwas!

Abgewandelte Regenbogenfahne als internationales Symbol für Homosexualität,
umgekehrte Farb-Reihenfolge, sechs Streifen ohne cyan

Was ist bloss mit der «Welt» los? Nicht nur die Umkehr der «Welt» mit ihren traditionellen Regenbogenfarben und fehlendem Cyan, sondern spielt jetzt insbesondere auch noch unsere Grammatik verrückt? Gibt es nicht mehr nur das männliche und weibliche Geschlecht in Einzahl (Singular) und Mehrzahl (Plural)? In der Mehrzahl sind offensichtlich nicht mehr nur alle männlichen und weiblichen Wesen enthalten, sondern es muss für die Mehrzahl der weiblichen Wesen eine neue Form gebildet werden, damit man ja weiss, dass in der Mehrzahl nicht nur die männlichen und weiblichen Wesen gemeint sind, sondern die weiblichen Wesen extra nochmals hervorgehoben werden sollen. Was für ein feministisches Spielchen wird denn da getrieben? In flagranti ertappt? Aber sehen Sie selbst diesen Unsinn an anhand:

  • des feministischen Lügendetektors (männlich Singular)
  • der feministischen Lügendetektorin (weiblich Singular)
  • der feministischen Lügendetektoren (m. und w. Plural)
  • der feministischen Lügendetektorinnen (w. Plural)
OriginalgeschlechtAlternativgeschlechtMehrzahl (Plural)VerweiblichungLügendetektor
der Mannkein Begriffdie Männerunerlaubtwahr
die Fraukein Begriffdie Frauenunerlaubtwahr
der Vaterkein Begriffdie Väterunerlaubtwahr
die Mutterkein Begriffdie Mütterunerlaubtwahr
das Männleinkein Begriffdie Männleinunerlaubtwahr
das Fräuleinkein Begriffdie Fräuleinunerlaubtwahr
das Kindkein Begriffdie Kinderunerlaubtwahr
der Knabekein Begriffdie Knabenunerlaubtwahr
das Mädchenkein Begriffdie Mädchenunerlaubtwahr
die Wahrheitkein Begriffdie Wahrheitenunerlaubtwahr
die Lügekein Begriffdie Lügenunerlaubtwahr
der Christdie Christin (ist falsch, da Jesus ein Mann ist und der Name auf ihn zurückgeht)die Christendie Christinnen (ist falsch, da Jesus ein Mann ist und der Name auf ihn zurückgeht)theologisch falsch
der Präsidentdie Präsidentindie Präsidentendie PräsidentinnenPleonasmus, Tautologie
der Leserdie Leserindie Leserdie LeserinnenPleonasmus, Tautologie
der Soldatdie Soldatindie Soldatendie SoldatinnenPleonasmus, Tautologie
der Mörderdie Mörderindie Mörderdie MörderinnenPleonasmus, Tautologie
der Lügnerdie Lügnerindie Lügnerdie LügnerinnenPleonasmus, Tautologie
der Zivilistdie Zivilistindie Zivilistendie ZivilistinnenPleonasmus, Tautologie
der Politikerdie Politikerindie Politikerdie PolitikerinnenPleonasmus, Tautologie
der Feministdie Feministindie Feministendie FeministinnenPleonasmus, Tautologie
der Kundedie Kundindie Kundendie KundinnenPleonasmus, Tautologie
die Täterkarteidie Täterinkartei (?)die Täterkarteidie Täterinnenkarteieine Täterkartei nur mit Frauen, macht das Sinn?
der Chefdie Chefin (?)die Chefs-Chef ist ein Lehnwort aus dem Englischen

Die Verweiblichung in der Grammatik öffentlicher Medien

Es scheint, dass die öffentlichen Medien und Politiker eine eigene Grammatik entwickelt haben, wie obige Tabelle zeigt (kein Anspruch auf Vollständigkeit). Öffentliche Radio- und/oder Fernsehanstalten und Politiker im deutschsprachigen Raum wiederholen nahezu krankhaft neben der normalen Mehrzahlbildung die Mehrzahlbildung der weiblichen Form. Sogar bei Lehnwörtern. Wozu dieser «weisse Schimmel» oder Pleonasmus? Wenn dies in einem öffentlichen Beitrag gemacht wird, d.h. ständig praktiziert wird, kann die Zeit unnötig verlängert werden, zu Lasten der Zuhörer, aber nein, eben nicht der Zuhörerinnen, denn die Frauen sind im Begriff «Zuhörer» bereits inkludiert: GENERISCHES MASKULINUM. Das hat doch nichts mit einer Geringschätzung der Frauen zu tun! Oder soll man beispielswese neben dem Mörder (männlich, Dativ, Singular), der Mörderin (weiblich, Dativ, Singular) die Mörder (männlich oder weiblich, Akkusativ, Plural) noch explizit die Mörderinnen (nochmals weiblich, Akkusativ, Plural) erwähnen, dass es, jawohl, auch expressis verbis die weiblichen Mörder (männlich oder weiblich, Akkusativ, Plural) gibt? «Irrtum», sprach der Igel und stieg vom Kaktus. Nicht mit uns! Wir verstehen noch etwas von der Begriffsbildung (Abstraktion)!

Oder haben Sie schon etwas von einer Verkehrssünderinnenkartei gehört? Oder gibt es in Deutschland auch Schweizerinnen oder Österreicherinnen Banken? Oder wie hoch ist heute der Schweizerinnen Franken? Und wer hat eigentlich diesen Genderinnen Gaga erfunden? Finden Sie nicht auch: «Genug ist genug!» Oder müssten wir (die Gesellschaft) für den Begriff «genug» nicht noch eine weibliche Form («genuginnen») einführen, wo explizit nur die Frauen gemeint sind? Abstrahiert denn der Begriff «genug» nicht genug von den Akzidentien, so dass er allgemein gilt?

Neue Irrprägung der Pronomen in Sicht?

Und was ist mit den Pronomen? Folgt jetzt nach jahrhundertelanger Ausprägung «ich», «du», «er sie es», «wir», «ihr» und «sie» eine neue Irrprägung «ich», «du», «er sie es», «wir» und «wirinnen», «ihr» und «ihrinnen» sowie «sie» und «sieinnen»? Na, tolle Begriffsbildung! Schon mal was von Abstraktion gehört? Verstehe nicht, warum so intelligente und gebildete Menschen (alias Feministen und Feministinnen) so einen Quatsch machen können! Hören Sie sich doch mal eine politische Sendung an, wie die mit einer unverblümten Selbstverständlichkeit diesen «innen»-Gaga rausposaunen. «Sic transit gloria mundi», sprach(en) der Römer, oh pardon, die Römerin und die Römerinnen und Römer! Muss er, sie oder es echt noch deutlicher werden, bis sie*innen den Irrtum (männlich) oder die Verirrung (weiblich) oder den Kaktus (männlich) oder die Kaktusblume (weiblich) merkt?

Weitere Hinweise und Quellen

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Jules Verne 1874: «Wasser ist die Kohle der Zukunft»

Was bedeuten die Elemente O₂ und H₂ für die Energiewende?

«Wasser ist die Kohle der Zukunft» hat Jules Verne in seinem Roman «Die geheimnisvolle Insel» 1874 geschrieben und ist heute immer noch Zukunft. Ob er wohl damit gerechnet hat, dass es bis zur Zukunft bald schon anderthalb Jahrhunderte dauert? Viele Länder der Erde haben sich auf den letzten Konferenzen zum Kampf gegen den Klimawandel bekannt. Die Ausbeutung und der Missbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas soll zurückgefahren werden, um etwa bis Mitte des Jahrhunderts «klimaneutral» zu sein. Dabei soll endlich ein Element an Bedeutung gewinnen, über welches die Menschheit in kläglicher und beschämender Weise jahrhundertelang darüber hinweg stolpert(e): das chemische Element Wasserstoff H₂, welches am meisten in unserem Universum vorkommt. Wäre das nicht eine Chance für Europa oder überlassen wir diese Ressource wieder «den anderen zur Ausbeutung und zum Missbrauch»?

Die Investigativ Sendung MDR WISSEN zeigt, was Wasserstoff wirklich leisten könnte und was das Element H₂ für die Energiewende beispielsweise aber nicht nur in Deutschland bedeuten könnte. Wasserstoff ist vierzehnmal leichter als Luft, unsichtbar und geruchlos. Um das Element «fassbar» zu machen, begab sich die MDR-WISSEN-Reporterin Daniela Schmidt auf eine «Reise» quer durch Deutschland. Der Film zeigt, wo Wasserstoff in Zukunft eine Rolle spielen könnte, von energieautarken Einfamilienhäusern bis hin zu riesigen Stahlwerken. Die Zuschauer erfahren, wie das Element im Elektrolyseur gewonnen wird, was es mit grünem, blauem, rotem und grauem Wasserstoff auf sich hat und ob Wasserstoff wirklich so gefährlich ist, wie viele seit der Explosion des Zeppelins Hindenburg oder gar der Wasserstoffbombe denken.